3D-Modell eines Gipsmodells aus dem Jahr 1844 von der antiken Laokoon-Gruppe

3D-Modell eines Gipsmodells aus dem Jahr 1844 von der antiken Laokoon-Gruppe

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Kurzbeschreibung:

Mit „Nah am Leben. 200 Jahre Gipsformerei“ feiern die Staatlichen Museen zu Berlin das zweihundertjährige Jubiläum ihrer ältesten Einrichtung. Seit 1819 fertigt die Gipsformerei in alter Handwerkstradition Abgüsse bedeutender Bildwerke von der Vor- und Frühgeschichte bis ins 20. Jahrhundert. Die Sonderausstellung thematisiert die Abformung in umfassender Weise als eine seit der Antike überlieferte Praxis der bildnerischen Annäherung an das Leben.

Die Ausstellung geht der These nach, dass die Abformung dasjenige Verfahren ist, das dem Leben (und dem Tod) buchstäblich am nächsten zu kommen vermag. Anhand von 200 Objekten – v. a. plastische Objekte, aber auch Gemälde, Bücher, Druckgrafik, Fotografie und Video – macht sie die Bedeutung der Abformung in der Geschichte der Bildhauerei deutlich.

Zu den hochauflösend zugänglich gemachten Exponaten zählen die schellackierten Gipsmodelle lebensgroßer Skulpturen aus der Sammlung der Gipsformerei, etwa der Laokoon- und Prinzessinnengruppe oder eines knapp drei Meter messenden Krokodils, aber auch Objektgruppen zum Thema Totenmaske oder zu den sensiblen Lebendabgüssen aus kolonialen Kontexten. Auch einige Werke der zeitgenössischen Kunst, etwa von Asta Gröting, George Segal oder Allan McCollum, lassen sich „hautnah“ erkunden. Auf der Ebene der Einzelmodelle werden die virtuellen Ausstellungsbesucher*innen von dem für die Ausstellung produzierten Audioguide begleitet – einer mehrstimmigen Sound-Collage, die unterschiedliche Perspektiven auf die behandelten Themenfelder eröffnet.

Schlagworte:

Entstehung:
2019 im Kontext der Ausstellung „Nah am Leben“ der Gipsformerei Berlin und in Zusammenarbeit mit dem Studio Jester Blank, Berlin.

Umfang:
12 Einzelobjekte und 8 Objektkollagen aus der ursprünglichen Ausstellung

Kontakt:

Plattform & Objekthaltende Einrichtung:

Logo Staatliche Museen zu Berlin, Gipsformerei

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