
Pergamonaltar, Detail Gigantenfries / Nordfries, Photogrammetrische Geometrierekonstruktion ohne Oberflächentextur © Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung / Urheber: Fraunhofer IGD
Kurzbeschreibung:
Im Rahmen des Masterplans Museumsinsel wird das Pergamonmuseum seit 2013 abschnittsweise saniert, der Saal mit dem Pergamonaltar ist seit Herbst 2014 bis 2027 geschlossen. Mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien konnten die Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin sowie das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung im September 2014 einen aufwendigen 3D-Scan des mehr als 2.000 Jahre alten Meisterwerkes hellenistischer Kunst realisieren. Daraus entstand das 3D-Modell des Großen Fries des Pergamonaltars.
Schlagworte:
Entstehung:
Der Scan erfolgte im Zeitraum von zwei Wochen vor der Schließung unter Leitung von Pedro Santos, Leiter der Abteilung Digitalisierung von Kulturerbe des Fraunhofer IGD. In der ersten Woche planten die Fraunhofer-Forscher zusammen mit den Berliner Museen die Durchführung, in der zweiten Woche konzentrierten sich Santos und seine Kollegen tagsüber auf die photogrammetrische Erfassung des 113 Meter langen Gigantomachie-Frieses. Nachts erfassten sie die gesamte Halle inklusive aller Friese und des architektonischen Aufbaus mittels 3D-Laserscannern. Der Abschluss der digitalen Erfassung erfolgte am letzten Öffnungstag, dem 29. September 2014.
Umfang:
gesamter Ausstellungssaal mit allen Friesen und architektonischen Aufbauten
Kontakt:
Objekthaltende Einrichtung:



Staatliche Museen zu Berlin, Gipsformerei
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